A Madel, ja a Madel
Beethoven, Ludwig van
A Madel, ja a Madel
Ist als wie a Fahn,
Die jede Luft bewegt,
Viel ärger als a Wetterhahn,
Der sich vom Winde dreht.
Das hat mir mei Vater gesagt,
Der war ein g'scheider Mann,
Wenn aner etwa Zweifel trägt,
Der schau nur den Anton an;
Der Anton, der sagt engs,
Und gar auf ein Haar,
Der Anton ist kein Narr.
Die Madeln, die führen
Uns an der Nase her,
Und kommt nur ein andrer Wind,
So gilt a der schönste Bua schon a nicht mehr,
Wie halt Madeln sind.
Drum hörts mein Rat, und gebst gut acht,
Es ward, wenn Mondschein ist,
Schon mancher zum Schafskopf g'macht,
der sich nichts träumen lieβ;
A Madel, a Madel
Ist als wie a Fahn,
Die jede Luft bewegt,
Viel ärger als a Wetterhahn,
Der sich vom Winde dreht,
Das weiβ ich auf ein Haar,
Der Anton ist kein Narr.