An Imma Freiin von Ehrenfels

C. Ansink

An Imma Freiin von Ehrenfels

Liebe Baronesse,

wie muss Ihmen jedes mitteilende Wort unverhältnismässig sein.

Ihre Lage ist zugleich schwerer und schöpferischer als die der Hutter

und Schwester. Wo diese beiden in langen Erinnerungen von Gewesenen

und Verwirklichtem ausruhen dürfen unter der Last des Schmerzes,

da wird von Ihnen, welcher das Versprochene entzogen scheint,

ein grenzenloses Schweben verlangt,

vofür Schmerz kein ausreichender Name ist.