Entflohenes Glück

E. Meyer

Wie die Blätter von den Bäumen

Sterbend sinken in den Staub,

Krankt in meines Herzens Träumen

Junger Liebe Frühlingslaub.

Düstern Nebeln, die vergebens

Matter Sonnenschein durchbricht,

Gleicht die Hoffnung meines Lebens --

Mit verhülltem Angesicht.

Und in meinen blassen Wangen

Zuckt des Winters eis'ger Hohn;

Seit du von mir bist gegangen

Ist das Glück von mir geflohn.