Es rieselt am Rheine

F. Naubert

Es rieselt im Rheine,

Es wiegt in den Wellen,

Vom Riedgras zum Steine

Ein Plätschern, ein Quellen.

Es lachte die Schöne

Vom Felsen so heiter,

Nun wirbeln die Töne

Die Wellen schon weiter.

Die Glocken, die tragen

Es weit durch die Gauen,

Und singen und sagen

Die Lust meiner Frauen.

Es ahnt nicht die Traute

Mein liebend Verlangen,

Nun hat meine Laute

Ihr Lachen gefangen!