Der Mann im Mond ist nicht zuhaus'

G. von Zieritz

Der Mann im Mond ist nicht zuhaus'.

Wer wirft mir jetzt das Seilchen aus,

auf dem ich tanzen lerne?

Die rote Sternlaterne

geht mit dem Turmhahn zum Gebet,

und eine taube Glocke dreht

den Strick um ihren Nacken.

Drei Totenlichter blaken

den Segenbaum im Friedhof an,

der Heiland leuchtet wie ein Schwan

am Kreuz, das leise schaukelt.

Ich hätt' gar gern gegaukelt,

wär' gerne übers Seilchen fort

so hingetanzt, und dann ein Wort

mit Gott dem Herrn zu sprechen.

Er soll das Kreuz abbrechen,

damit der Sohn nach Hause kann,

und das Gelichter soll der Mann

im Mond gefügig machen.

Der hat ja auch dem plumpen Ding,

das früher winselnd an ihm hing,

das Tanzen und das Lachen

oft beigebracht

in Elendsnacht.