Wie schön ist doch um mich die Welt
Marschner, Heinrich
Wie schön ist doch um mich die Welt,
Wie herrlich, licht und groß,
Doch wie auch Alles mir gefällt,
Ein's krieg' ich nimmer los.
All überall, all überall,
Am Boden, in der Luft,
Im Blumenschmelz, im Wasserfall
Das Bild mir winkt und ruft.
Nun zieh' ich schon so manches Jahr
Im Lande hin und her,
Und war einst jenes Bild mir klar,
So ist es jetzt noch mehr.
Manch freundlich Wort, manch schön Gesicht
Betäubt mein Aug' und Ohr,
Doch jenes Bild verlier' ich nicht,
Bis ich mich selbst verlor! --