Trüb' Gewölke deckt den Himmel
H. Proch
Trüb' Gewölke deckt den Himmel,
planlos treibt zum Meer der Kahn;
wie der Himmel meine Seele,
wie der Nachen meine Bahn.
Heißer schmerzen mich die Wunden,
wenn mein Auge rückwärts starrt;
böse, selten frohe Stunden
bringt die kalte Gegenwart.
Ob ich wohl in Zukunft finde,
was Vergangenheit nicht bot,
ob ich jemals glücklich werde?
Ach, ich wollt', ich wäre tot!