Auf unsern Rebenhügel
G. van Eijken
Auf unsern Rebenhügel
ward ich hinaus gesendet,
auf dass ich hier die Blüte,
Die labevolle hüte,
die aus der Ende Schoosse,
so lieblich aufgelacht.
Ich hatte trefflich Acht;
sie wurde nicht geschändet,
es wurde nichts entwendet,
von ihrer reichen Pracht.
Doch ach das eigne Gütchen,
das eigne junge Blütchen,
das hab' ich nicht bewacht.
Mir meiner Reize Trauben
gefällig abzuklauben,
bemühte sich ein Dieb.
Und ihn hinweg zu jagen,
und seinen Näschertrieb
in ernste Flucht zu schlagen,
hatt' ich ihn leider allzu lieb.