Reise nach der Geliebten
J. Sterkel
Auf der Liebe dunklem Meere
Wogte hin und her mein Kahn,
Und wo Land zu finden wäre,
Zeigte kein Magnet mir an.
Einen Stern nur konnt ich sehen,
O wie lieblich war sein Licht.
Meinen Lauf nach ihm zu drehen,
Wich von ihm mein Auge nicht.
[Eine Wolke dicht und feuchte
deckt nun seiner Strahlen Gluth.
Himmel, du bist ohne Leuchte,
Und mein Herz ist ohne Muth.]
[Schön Gestirn, o glänze wieder.
Geh' mit klarem Lichte auf!
Blicke tröstend auf mich nieder,
Lenke glücklich meinen Lauf.]