Der Mond ist voll
M. Peters
Der Mond ist voll, der Mond ist hell,
Nun komm heraus mein Trautgesell,
Daß wir uns heiß umfassen
Mir gehn die Augen her und hin,
Ob ich denn gar so einsam bin,
Kann ja von Dir nicht lassen.
Es tanzt im Nebel auf den Höh'n,
Es summt ein lieblich Waldgetön
Es leuchten Pilz und Farren.
Im Thale doch ein Bächlein rauscht,
Wo Liebe nur auf Liebe lauscht,
Da will ich Deiner harren.
Der Mond ist hell, der Mond ist voll,
Ich weiß nicht, wie ich leben soll,
Weil ich an Dich nur dachte.
Wir sind zu lange schon getrennt,
O komm herab! die Sehnsucht brennt,
Nach Deinen Küssen ich schmachte.