Hoch am Himmel glüh'n die Sterne
M. Peters
Hoch am Himmel glühn die Sterne,
Sehn mich wanken durch die Nacht,
Denn Du bist und bleibt mir ferne,
Und ich hätte doch so gerne
Deiner Seele Traum bewacht.
Hörst Du nicht mein Flehn und Klagen?
Weht es Dir nicht zu der Wind?
Läßt mich ganz an Dir verzagen,
Kannst es dulden, kannst es tragen,
Daß wir auseinander sind?
Meine Augen stehn in Thränen,
Und mein Herz verblutet sich,
O gieb Antwort meinem Sehnen,
Laß von Dir geliebt mich wähnen,
Und auf ewig lieb' ich Dich!