Ach könnt' ich noch einmal so lieben

W. Aletter

An Hecken und wilden Rosen,

Am rieselnden Bach entlang,

Mit Schmerzen und süßen Kosen,

Auf epheuumrankten Hang',

So gingen wir traumverloren

Zum lindenbeschatteten Ort,

Ich flüstert ihr leis' in die Ohren,

Manch' inniges Schmeichelwort.

CHORUS

Ach, könnt' ich noch einmals so lieben,

Wie damals im Monat Mai,

Die Sehnsucht allein ist geblieben,

Die herrliche Zeit ist vorbei.

Dort unten auf grünen Rasen,

Da steht' eine lausch'ge Bank

Auf der wir oft einst saßen,

Wenn abends die Sonne sank.

Wie sahen wir im Hoffen

Die Zukunft im rosigen Schein,

Den Himmel schon glaubten wir offen,

Doch hat es nicht sollen sein.

(

CHORUS

Noch finde ich, wenn ich suche,

Die Namen in trautem Verein

Verwittert im Stamm der Buche,

Wo ich sie geschnitten einst ein.

Und Wehmut und Schwermut umschleichen,

Verdüstern mein krankes Gemüt,

Die Hoffnung, sie würde mein eigen,

Sie ist nun für immer verblüht.

(

CHORUS