Schlafen
W. Hübschmann
Schlafen, schlafen, ach, schlafen!
Nur im Schlafe sind wir frei
und ledig aller Sklaverei,
die uns Welt und Mensch bereitet,
Geist und Herzen uns verleitet,
Schlaf!
Schlaf heilt Schläge, die uns trafen, Schlaf!
Nur im Schlafe wird uns Ruh
vor des Lebens immerzu
rastlos tosend Ungewittern,
die so manches Schiff ersplittern,
Schlaf!
Schlaf allein ist sichrer Hafen,
Schlaf, schlafen, schlafen, schlafen!