Dein Leben schied
M. Seifriz
Dein Leben schied, dein Ruhm begann;
Es kündet Volksgesang,
Wie dir, o Held, kein Sieg entrann,
Wie gut dein Schwert sich schwang!
Wie uns dein Muth Triumph gewann,
Und Freiheit uns errang!
Du fielst; doch weil wir frei sind, soll
Dem Ruhm den Tod bestehn,
Das edle Blut, das dir entquoll,
Das darf nicht untergehn,
Die Adern mach's uns feuervoll!
Mag uns dein Geist durchwehn!
Dein Name sei das Heer entlang
Der Schlachtruf unsrer Reih'n.
Jungfrauen werden Chorgesang
Nun deinem Falle weihn!
Nicht Thränen braucht, wer Ruhm errang,
Du darfst beweint nicht sein.