Der Hoffnungslose

C. Banck

So viele, die wandern und schiffen,

und kommen doch endlich ans Ziel;

ich spannte all' meine Segel

und stehe doch immer noch still.

Drei Monde vollbracht' ich die Reise,

seit ich stieg in den schwankenden Kahn;

es drehet mein Schiff sich im Kreise,

nicht Wind oder Welle rührt's an.

Ich sehe das blaue Gebirge,

das Schloss mit dem schimmernden Dach,

ich höre die rufenden Stimmen,

erleuchtet so Saal als Gemach,

und glühen im Abendschimmer,

und wie eine Braut so schön;

es will mich kein Strom dahin tragen,

und will mich kein Wind dahin weh'n.