Und wieder blüht der helle Hag
M. von Kralik
Und wieder blüht der helle Hag
Nach manchem Jahr und manchem Tag;
Und wieder weckt mich süsser Ton
Der Vögelein: ich höre schon.
Und wieder ist in meine Hand
Zurückgekehrt des Schicksals Pfand,
Und wieder hebt sich froh die Brust,
Doch leiser schon und schmerzbewusst;
Denn ich steh noch am selben Ort.
So schreit ich eben wieder fort
Den selben Weg, zum gleichen Ziel,
Trotz Höll' und Teufel, denn ich will!