Vorwurf
O. Schoeck
Wohl ist es schön, auf fauler Haut
In Blumen und im Gras zu liegen;
Doch schöner ist es, mit dem Aar
Hoch über Land und Meer zu fliegen.
's ist keine Zeit für Posthornklang,
Und für die Blümchen hinterm Zaune;
Die Freiheit sprießt, es bläst der Geist
In seine Jericho-Posaune.
Hin sind die Zeiten des Idylls,
Die Zeit der Harfe und der Zither;
Nach einem Epos lechzt die Welt,
Sie lechzt nach einem Ungewitter!