Waldeinsamkeit
O. Schoeck
Wo über mir die Waldnacht finster
Sich wölbt, fernab von lauten Wegen,
Da geh ich oft, mich hinzulegen
In dunklem Farrenkraut und Ginster.
Bei Waldesduft und Blätterrauschen,
Beim weichen Ton der Philomele
Lieb ich, auch in der eignen Seele
Den süßen Wohllaut zu belauschen.