Erntelied

C. Bach

So weit der Fluren Grenzen blühen,

ist Gott der Lobgesang!

Die Mienen, die von Freude glühen,

sind ihm ein stiller Dank!

Er schmückt mit Korn die leeren Auen

und ruft dem Überfluss,

dass er, die seiner Macht vertrauen,

mit Gütern füllen muss.

Er schafft den Sommer, und die Ähren

sind seiner Hände Werk.

Sein sind die Täler, die uns nähren,

der garbenvolle Berg.

Durch ihn sind wir, und unser Leben

ist seiner Huld Geschenk.

Beim Brote, das er uns gegeben,

sind wir des eingedenk.

Auf, sammlet, arbeitsame Hände,

der Ernte Weizenbrot!

Und bis zu seiner Schöpfung Ende

sei unser Loblied Gott!