An den Schlaf

J. Hiller

Komm, süßer Schlaf, erquicke mich!

Mein müdes Auge sehnet sich

Der Ruhe zu genießen,

Komm, sanft es zuzuschließen.

Wie aber, Freund, o schlößest du

Von nun an es auf ewig zu,

Und diese Augenlieder

Säh'n nie den Morgen wieder?

So weiß ich, daß ein schöner' Licht

Einst meinen Schlummer unterbricht,

[Das ewig, ewig glänzt

Und keine Nacht begrenzet.]